Energie gewinnen, aus inneren Altlasten.

Was prägt jeden von uns? Erfahrungen.
Jeder macht Erfahrungen, die einen an seine Grenzen bringen. Nur so ist Entwicklung möglich.

Es gibt jedoch auch Erfahrungen, die einen weit über seine Grenzen katapultieren. Was dann bleibt ist ein Überlebensmodus. Dieser sieht für jeden unterschiedlich aus. Erstarren, sich ohnmächtig, betäubt oder, handlungsunfähig fühlen sowie Flucht oder Angriff bzw. Handeln im Affekt sind mögliche Reaktionen, um überwältigende Situationen zu überstehen.

 



Doch damit beginnt das Problem häufig erst. Denn die enorme emotionale Beteiligung führt dazu, dass sich die Erfahrung tief, sehr tief im Gedächtnis und im Körper eingräbt.

Das Verdrängen und Vergessen wollen werden zu Energiefressern an jedem Tag, die in ungeahnter Intensität den persönlichen Akku mit leer saugen. Man fühlt sich ausgebremst, man grübelt sehr, sehr viel, fühlt sich gehemmt – insbesondere anderen gegenüber -, man fühlt sich niedergeschlagen, nimmt selbst unbedeutende Anlässe persönlich, fühlt sich von der Wirklichkeit der anderen getrennt und wie im falschen Film.

Trifft einen Burnout, Depression, Ängste oder ein schwerer Schicksalsschlag, so ist das eine Katastrophe, nicht nur für den Betroffenen, sondern auch dessen Umfeld - dessen Familie, Arbeitgeber/Kunden und das Team in der Arbeit.


Jeder gesunde Mensch regiert in dem Fall mit Anteilnahme. Die allerwenigsten wissen jedoch, wie man aus dieser Falle wieder entkommen kann. Ratlosigkeit, Hilflosigkeit und Ausfall auf unbestimmte Zeit sind der Regelfall. Viele schauen einfach weg.

Eine Behandlung der Seele, der Emotionen sollte erfolgen, doch 20 Wochen beträgt die Wartezeit auf eine Psychotherapie (Bundes-Psychotherapeutenkammer, 2018).

Erschreckend ist der Trend, dass Fehlzeiten aufgrund psychischer Ursachen seit mehr als 10 Jahren kontinuierlich steigen. Die Gesundheitsreporte der Krankenkassen (TK, DAK, 2018) berichten, dass die Krankschreibungen wegen psychischer Diagnosen Platz zwei der Gründe für Arbeitsunfähigkeit erreicht haben. Und der Trend scheint ungebrochen zu steigen.

Das führt unter anderem dazu, dass in der klinischen Community gestritten wird, ob bspw. Begriff „Trauma“ inflationär gebraucht wird – für Gewaltopfer angemessen sei, doch für den Verlust einer geliebten Person nicht.

Diese Diskussion mag den Statistikern helfen, nicht jedoch den Betroffenen, die mit einem aktuellen Problem oder Altlasten aus der Vergangenheit kämpfen, die sich immer mal wieder ins Bewusstsein drängen.


Fakt ist: Ungelöste Konflikte – äußere, wie innere – kosten Energie.

Seit 1989 ist durch kontrollierte Studien belegt, dass Methoden existieren, mit denen für die erdrückende Last, selbst schwerster Erlebnisse Linderung erreicht werden kann.

Eine gelungene Bearbeitung und Integration emotional belastender Erfahrungen gibt den Weg zu machtvollen inneren Ressourcen frei.

Wer seinen Drachen begegnet ist und ihnen ihren Platz zugewiesen hat, hat damit Zugang zu den Schätzen, die sie bewacht haben.

Es klingt paradox, doch: Je problemreicher ein Leben, desto größer das Potenzial, was freigesetzt und genutzt werden kann. (Stichwort: „post traumatically growth“ - Lawrence, Calhoun, Tedeschi, 2014)

+ innere Stärke
+ soziale und emotionale Kompetenzen
+ Selbstwirksamkeit
+ Eigenverantwortung
+ Kooperationsbereitschaft
+ optimistische Einstellung
+ zukunfts- und lösungsorientiertes Denken und Handeln

Sind die positiven Früchte, die aus erfolgreich integrierten Erfahrungen geerntet werden können.



In welchen Punkten erkennen Sie sich oder Ihnen nahestehende Personen wieder? Gern bespreche ich das mit Ihnen in einem kostenfreien Erstgespräch.

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Es sind in der Regel über die ganze Lebensgeschichte nicht viel mehr, als eine Handvoll Situationen, die für die meisten und schwerwiegendsten Symptome verantwortlich sind.

Wird die emotionale Last dieser Erlebnisse reduziert, kehrt die eigene Stärke wieder zurück:

Die Gespräche mit Dir haben mir durch eine schwere Zeit geholfen. So konnte ich die unbeschadet - an Körper, Geist und Seele - überstehen.
Mehr noch, ich habe Kraft geschöpft und vieles gelernt. Auch über mich. Schon erstaunlich, wie intensiv das Reden mit Dir war und nachhaltig es wirkt: Ich finde mittlerweile doch recht oft Frieden in und mit mir. Dafür Danke ich Dir.
Frau S. aus D

 

Schlechte Erfahrungen bieten einen Nährboden für weitere schlechte Erfahrungen. Dann gilt es, die relevantesten Schichten zu bearbeiten.


Auch Helfer brauchen Hilfe

 

 
Zwischen 3-8 Behandlungen sind häufig ausreichend, um zu einer deutlichen Linderung beizutragen (Hofmann, 2009).


Der Clou an der eigenen Weiterentwicklung auf dieser Ebene ist, dass einmal durchgearbeitete Themen bearbeitet bleiben – lebenslang. Es braucht keine Auffrischung. Auch die so freigelegten und nutzbar gemachten Ressourcen bleiben in gleicher Weise lebenslang verfügbar.

In einem kostenfreien Erstgespräch können wir klären, mit welchem Aufwand in einen konkreten Fall zu rechnen ist.

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Wer früh im Leben schlechte Erfahrungen gemacht hat, hat in der Regel Strategien aufgebaut, um mit der Beeinträchtigung umzugehen. Viele können sich gar nicht mehr vorstellen, wie es sich anfühlt unbelastet zu sein.

Das sich therapeutisches Arbeiten und Coaching zum Stärken innerer Ressourcen trifft, ist leider noch immer recht selten.

 

now.here.

The Road 'someday' leads to a city called 'nowhere'.

unbekannt

PSYCHOLOGIE IN PRAXIS

WEIL GESUNDHEIT AUCH KOPFSACHE IST

Dipl.-Psych. Udo Schüppel

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